Veterinär-Projekt Ruanda | Vetpro

veterinär-projekt ruanda

Geschichte

Das Veterinär Projekt Ruanda (VetPro) ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die tierärztliche Tätigkeit und das Tierwohl in Ruanda zu fördern und unterstützen. VetPro wurde von österreichischen TierärztInnen gegründet, um die Arbeit des tierärztlichen Teams des New Vision Veterinary Hospitals Rwanda (NVVH, eröffnet 2016) finanziell und mit Wissenstransfer zu unterstützen. Eine dem Tierwohl gewidmete Stiftung hat wesentlich zum Aufbau beigetragen. Die Gründungsmitglieder von VetPro begleiten und fördern die Arbeit des NVVH ehrenamtlich. Über die Jahre ist es, neben der fachlichen Zusammenarbeit, zu Freundschaften zwischen ruandesischen TierärztInnen und UnterstützerInnen des NVVH aus aller Welt gekommen. Unser Ziel ist es, diese Freundschaften und Zusammenarbeit durch dauerhafte fachliche und menschliche Unterstützung zu pflegen und zu erhalten.

Mission

Es ist unsere Überzeugung, dass durch partnerschaftliche Zusammenarbeit die Qualität der tierärztlichen Arbeit in Ruanda verbessert werden kann. Dabei sind für uns der respektvolle und wertschätzende Umgang mit den Menschen und die tierschutzgerechte Behandlung der Tiere essentiell. Wir sehen uns dem One-Health-Konzept verpflichtet: Die Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt sind untrennbar miteinander verbunden.



In dieser Folge des Bauer to the People-Podcasts spricht Willy Geiger mit Otto W. Fischer, Gründer und Obmann von VetPro, über Veterinärmedizin zwischen Österreich und Ruanda.

Das Gespräch beleuchtet Tierwohl, Verantwortung und den One-Health-Ansatz – und gibt persönliche Einblicke in die Arbeit und Haltung von VetPro.​

Unsere Projekte

Humane Dog Population Management (HDPM)

Es handelt sich beim HDPM um ein seit vielen Jahren etabliertes Konzept, um wissenschaftlich basiert und tierschutzgerecht die Hundepopulation des Landes zu kontrollieren. Dabei werden nach Ankündigung und in regelmäßigen Abständen die Dörfer besucht, um für die Besitzer kostenlos Hunde nach internationalen Standards zu kastrieren, zu registrieren, zu behandeln und zu impfen. Während dieser Termine werden Tierbesitzer auf etwaige Missstände der Hundehaltung aufmerksam gemacht und es werden Verbesserungsimpulse gegeben. Diese Aktivitäten wirken sich auch auf die Tiere des im Nordwesten des Landes gelegenen Volcanoes National Park aus. Hier leben, neben vielen anderen geschützten Tieren, die Berggorillas. Vor Etablierung des HDPM kam es wiederholt zum Jagen und Töten der Tiere des Nationalparks durch streunende Hunde. Die Situation konnte deutlich verbessert werden. Die Bedrohung für die lokale Bevölkerung durch Tollwut, welches durch ungeimpfte Haushunde übertragen werden kann, wurde durch die Tollwut-Impfprogramme reduziert.
Präzision, Teamgeist und Verantwortung im Einsatz
Ein Blick hinter die Kulissen: Humane Dog Population Management in Aktion © Babu Kamanzi
Analysen zur Krankheitsdiagnose und Forschung

Studien, Diplomarbeiten, Dissertationen, Publikationen

Seit Bestehen des NVVH wurden, in Zusammenarbeit mit den Universitäten von Rwanda (UR) und Wien (VMU Wien), Studien z.B. zur Hundepopulation, zu Antibiotikaresistenzen und Mastitiden sowie entsprechende Diplomarbeiten, Dissertationen und Publikationen realisiert. Diese Aktivitäten werden durch das NVVH ermöglicht.

Besitzer bringen ihre Hunde zur kostenlosen Behandlung

Chirurgische Versorgung unter sterilen Bedingungen

Kinder lernen Verantwortung

Lernen voneinander – gemeinsam für Tierwohl und Naturschutz

Weiterbildung für Tierärzt:innen und Studierende vor Ort

Praxisnaher Wissenstransfer

Aufklärung und Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung - Dr. Eric Sibomana

Seminarraum in Musanze

Gemeinsames Lernen – Austausch zwischen lokalen und internationalen Teams

Jede Spende zählt

Mobile Kliniken bringen tierärztliche Hilfe in entlegene Regionen

Für viele ist dies der erste Arztbesuch ihres Hundes

Bildung schützt Tiere – und stärkt Gemeinschaften

Kinder lernen Verantwortung

Alle warten geduldig auf Hilfe

Massai-Giraffen im Akagera-Nationalpark, Ruanda – erfolgreich wiederangesiedelt seit 1986

Schwarz-weiß im goldenen Gras: Zebras im Akagera-Nationalpark

Elefant im Akagera Nationalpark

Zytologie Seminar mit Dr. Otto Fischer

Schulung mit Dr. Thomas Schwarzmann

Postgraduales Innere Medizin Schulung mit Dr. Bettina Horvat

Dr. Emmanuel Irimaso bei der Probenahme

Dr. Emmanuel Irimaso im Akagera Nationalpark

Akagera Nationalpark

Das Team bei der Probenahme

Strahlenschutzseminar in der Klinik in Kigali, mit Dr. Prudence Ndishimye

Strahlenschutzseminar in der Klinik in Kigali, mit Dr. Prudence Ndishimye

Lernen sie uns kennen

Team Veterinär-Projekt Ruanda

Gründer,
Präsident

Dr. med. vet.
Otto Fischer

Strategische Planung und Budget, Fachtierarzt für Dermatologie,
Korneuburg, AT

Gründer,
stellv. Präsident

Dr. med. vet.
Thomas Schwarzmann

Leitung chirurgische Fortbildung NVVH, Tierklinik Rankweil, AT

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Gründerin,
Schriftführerin

Dr. med. vet.
Bettina Horvat

Leitung internistische Fortbildung NVVH, konsiliarisch tätige Tierärztin für Sonografie und Interne Medizin, AT
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Florian

Kassier

Mag. Florian Wallner

Projektmanager, AT




Rechnungsprüferin

Prof. Dr. Christine Iben

Tierärztin, AT

Rechnungsprüferin

Dr. Helga Keinprecht

Tierärztin, AT

Organisationsassistentin
Social media

Zsanett Győri, BSc

Zoologin, Naturschutzbiologin, AT

Leadership Team New Vision Veterinary Hospital Ruanda

Managing director NVVH Musanze clinic

Mrs. Flora
Muragijemariya

Projektmanagement, RW

Managing director NVVH Kigali clinic

Dr. Jean Bosco
Turikumwenayo

Tierarzt, RW

Advisory Board

Prof. John Cooper, Margaret Cooper, Dr. Otto Fischer, Dr. Bettina Horvat, Prof. Dr. Christine Iben, Dr. Helga Keinprecht, Doz. Dr. Igor Loncaric, Mag. Sandra Purwin, Dr. Theresa Rohleder, Dr. Thomas Schwarzmann, Dr. Dietmar Kurzthaler




Das Advisory Board berät und unterstützt das Team in Ruanda in fachlicher, organisatorischer und ökonomischer Hinsicht. Alle Mitglieder das Boards arbeiten ehrenamtlich.